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Suprazervikale Hysterektomie

Die Entfernung des Gebärmutterkörpers unter Belassung des Gebärmutterhalses wird in den letzten Jahren immer häufiger durchgeführt. Dies liegt an dem Wunsch vieler Frauen nach einem minimalen operativen Vorgehen, andererseits an den in Studien nachgewiesenen Vorteilen:

  • weniger Narben in der Scheide = weniger postoperative Schmerzen z.B. beim Geschlechtsverkehr
  • Erhaltung eines Großteiles der Nerven des Beckenbodens = höhere Beibehaltung der Orgasmusfähigkeit
  • Erhaltung der Bandstrukturen des Gebärmutterhalses = weniger Risiko des Absinkens der Gebärmutter im Alter (noch nicht endgültig bewiesen)

Allerdings müssen auch einige Nachteile genannt werden:

  • verlängerte Operationszeit, da diese Methode nur bei einer Bauchspiegelung oder einem Bauchschnitt durchführbar ist
  • mögliche Schmierblutungen nach der Operation, da auch im Gebärmutterhals noch Schleimhautanteile des Gebärmutterkörpers vorhanden sein können
  • im Gebärmutterhals befindet sich die Übergangszone der Gebärmutter, in der Gebärmutterhalskrebserkrankungen (Zervixkarzinom) durch virale Infektionen (HPV) entstehen können. Der jährliche Krebsvorsorgeabstrich beim Frauenarzt muss also weiterhin durchgeführt werden.
  • Bei Frauen mit Veränderungen des Gebärmutterhalses und bei Frauen mit starken Verwachsungen im Bauchraum ist diese Operation nicht zu empfehlen.

Wenn Sie mehr zu dieser Operation wissen möchten, rufen Sie uns bitte an und machen sich einen Termin in unserer Sprechstunde.

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