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Veränderungen des Gebärmutterhalses

Gebärmutterhalskrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen der Menschheit. Vor allem in den Ländern der dritten Welt zählt sie zu den häufigsten krankheitsbedingten Todesursachen junger Frauen. Verursacht wird sie in den meisten Fällen durch eine Infektion mit dem Humanen-Papillomavirus, welches durch Geschlechtsverkehr verbreitet werden kann. Für diese Erkenntnis hat der Mediziner und Virologe Prof. Dr. med. Harald zur Hausen (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg) im Jahre 2008 den Nobelpreis für Medizin erhalten.

Diagnostik

Seit Einführung der Krebsvorsorgeuntersuchungen in Deutschland vor über 30 Jahren konnten die Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses (Zervixkarzinome) stark verringert werden. Die diagnostische Abklärung von Infektionen mit dem Humanen-Papillomavirus (HPV) wird die Risikopatientinnen noch genauer charakterisieren können.
Die Diagnose der Krebsvorstufen jedoch hat durch die oben genannten Massnahmen stark zugenommen.

Therapie

Die vollständige Entfernung der Krebsvorstufen stellt die Basis der Therapie der Krebsvorstufen des Gebärmutterhalskrebses dar. Die Entfernung sollte heutzutage über eine Lasertherapie oder über eine Entfernung des Gewebes mit Hilfe eines Lichtbogens erfolgen. Das Nachblutungsrisiko ist bei diesen modernen Operationstechniken minimal, so dass die Operation ambulant erfolgen kann. Ältere Operationsverfahren (Skalpell- oder Laserkonisation) bergen höhere Risiken und werden bei uns praktisch nicht mehr durchgeführt. 

Die beiden modernen Methoden werden von uns als ambulante Operation angeboten und sehr häufig durchgeführt. Wenn Sie mehr zu diesen Operationen wissen möchten, rufen Sie uns bitte an und machen sich einen Termin in unserer Sprechstunde.

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