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Ablauf einer stationären Behandlung bei Brusterkrankungen

OP-Vorbereitung:

In der Regel werden Sie am Tag vor der Operation stationär aufgenommen und über die Operation und die dazugehörige Narkose aufgeklärt. Eine Untersuchung der Brüste und ein Gespräch mit dem Operateur finden ebenfalls statt.

Gegebenenfalls müssen wir noch einige Bluttest, ein EKG oder ein Röntgenbild durchführen.
Jede Patientin wird anhand der Bilder und Untersuchungsergebnisse in einer präoperativen Konferenz vorgestellt. Dort wird unter den Experten diskutiert, welche Operation für Sie am besten geeignet erscheint. Diese Empfehlung wird dann mit Ihnen und -auf Wunsch- mit Ihren Angehörigen besprochen.

OP-Tag:

Am Tag der Operation dürfen Sie nichts mehr essen. Wenn der Erkrankungsherd nicht getastet werden kann, muss er unter Ultraschall- oder Mammographiekontrolle mit einem dünnen Draht markiert werden. Dies geschieht entweder vor der Operation oder bereits in Narkose.
Kurz vor der Operation werden Sie von einer Krankenschwester in den OP gefahren. Dort wird man Ihre Identität und die zu operierende Seite zu Ihrer und unserer Sicherheit erneut erfragen. Der Narkosearzt wird Sie dann in einen tiefen Schlaf versetzen aus dem Sie nach der Operation im sogenannten Aufwachraum wieder aufwachen. Nach einer zweistündigen intensiven Beobachtung werden Sie zurück auf die Station gebracht.

Operieren wird Sie immer eine Oberärztin oder ein Oberarzt, der oder dem ein Assistenzarzt zur Seite steht. Das Ergebnis der Operation wird Ihnen noch am selbebn Tag persönlich mitgeteilt.

Tage nach der Operation

Sie erholen sich langsam aber sicher von der Operation ohne Schmerzen zu haben, denn die können effektiv ausgeschaltet werden. Eine gezielte Physiotherapie hilft Ihnen dabei.

Im Rahmen der stationären Behandlung bieten wir Ihnen ein breites Beratungsangebot an:

  • Sozialdienstmitarbeiterin zur Frage der Rehabilitation und Ihrer persönlichen rechtlichen Ansprüche.
  • Brustkrebsfachschwester zur kompetenten Vermittlung von Informationen zur Erkrankung.
  • Psychoonkologie zur Verarbeitung der Erkrankung (auf Wunsch).

Der erste Verbandswechsel findet am 2. Tag nach der OP statt.

In der Regel werden Sie am 5.-6. Tag nach der Operation nach Hause entlassen.

Ihre Erkrankung wird unter Berücksichtigung aller medizinischen Aspekte in der interdisziplinären Fallkonferenz des Brustzentrums, welches ein hochrangiges Gremium von ausgewiesenen Experten darstellt, detailliert vorgestellt. Diese findet dienstags und freitags statt. Erst danach steht unsere Empfehlung bezüglich einer Nachbehandlung fest (z.B. Strahlentherapie, antihormonelle, antikörperhaltige oder Chemotherapie). Diese wird mit Ihnen und Ihrer Familie bei einem ambulanten Vorstellungstermin ausführlich besprochen. Bei diesem Abschlußgespräch wird auch das operative Resultat erneut begutachtet.

 

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